Robomatic Marvin hält die Linnakangas-Schule sauber


16.05.2024

Die Linnakangas-Schule in Finnland kann seit neuestem auf die Hilfe von Wetroks Robomatic Marvin zählen. Das neue Teammitglied nimmt dem Reinigungsteam nicht nur eine Menge Arbeit ab, «Martti» stösst auch bei den Schülerinnen und Schülern auf Begeisterung und sorgt für eine positive Wahrnehmung der Reinigungsarbeit.

Die Linnakangas-Schule befindet sich in der Gemeinde Kempele im Herzen von Finnland, nahe der Stadt Oulu. Die Linnakangastalo, wie sie auf Finnisch heisst, ist ein Gemeindezentrum mit Kindertagesstätte, Vorschule und Gesamtschule für die Klassen 1 bis 9. Insgesamt besuchen etwa 1’100 Kinder die Schule und 120 Mitarbeitende sind dort tätig.

Ausserdem gibt es in der Linnakangastalo eine Sportanlage, die tagsüber von den Schülern und abends für öffentliche Kurse genutzt wird. Der Sportkomplex umfasst zwei Turnhallen: Eine dreigeteilte Sporthalle mit rund 1‘200 m² und eine kleinere Halle mit etwa 500 m².

Die Schule ist eine schuhfreie Zone. Die Schülerinnen und Schüler ziehen am Eingang, bevor sie die Schule betreten, die Schuhe aus. Das heisst, dass in allen Bereichen der Schule die Kinder auf Socken laufen. Die Sauberkeit der Räume ist deshalb ein wichtiges Kriterium, um eine sichere Arbeitsumgebung zu gewährleisten. Dies bedeutet, dass alle Hartböden der Schule regelmässig gereinigt werden müssen – mal wenn die Flure leer sind, mal wenn Kinder umherwuseln.

Die Reinigung der Linnakangas-Schule übernimmt ein Team der Gemeindeverwaltung Kempele. Dieses hat die Aufgabe vor einigen Jahren von einem Privatunternehmen übernommen. Das 11-köpfige Team ist für die Reinigung und das Catering der Schule verantwortlich. Marjo Rauma, Leiterin Reinigung und Catering, hatte sich folgende Frage gestellt, als sie die Verantwortung für die Reinigung der Linnakangas-Schule übernahm: «Wäre es möglich, häufiger und gründlicher zu reinigen, ohne dabei die Reinigungsstunden oder die Personalstärke zu erhöhen?» Die Antwort auf ihre Frage lautete «Ja». Die Lösung fand sie in der Technologie.

Die Linnekangas-Schule diskutierte ihren Bedarf mit ihrem Reinigungsgeräteausstatter Finntensid. Dieser schlug ihnen ein neues Teammitglied vor, das alle ihre Anforderungen erfüllt: den Robomatic Marvin von Wetrok! Nach einer erfolgreichen Vorführung und einem Testlauf wurde Marvin fest in das Team integriert. Damit ist die Linnekangas-Schule die erste Schule der Region, die Robotertechnik zur Reinigung einsetzt. Frau Rauma schwärmt: «Marvin ist ein flexibles Teammitglied. Mal arbeitet er autonom, zum Beispiel in den Turnhallen, mal arbeitet er im manuellen Modus mit unseren Reinigungskräften zusammen. Dieses flexible, hybride Anwendungsmodell passt perfekt zu unseren Bedürfnissen.»

Eine bedeutende Verbesserung, die der Roboter mit sich brachte, war die Sauberkeit und Sicherheit der Turnhallen. Bevor die Gemeindeverwaltung Kempele die Reinigung der Schule übernahm, wurden diese von der vorherigen Reinigungsfirma nur einmal wöchentlich gereinigt. Dies führte zu Beschwerden über dreckige und rutschige Böden.

Über die Teach-and-Repeat-Funktion hat Annika Heikkala, zuständig für die Reinigung der Turnhallen, dem Roboter einen 25-minütigen Reinigungslauf beigebracht. In nur einem Durchgang reinigt Marvin die gesamte dreigeteilte Sporthalle mit einer Fläche von 1‘200 m². Diese Reinigung führt er täglich in 40 Minuten aus. Während der Roboter die Böden reinigt, übernimmt Frau Heikkala die anspruchsvolleren Reinigungsaufgaben in den Umkleideräumen und Sanitärbereichen der Halle. Diese Zusammenarbeit funktioniert einwandfrei.

 

Zusätzlich zu den Turnhallen reinigt der Roboter die Flure und Gemeinschaftsbereiche des Schulgebäudes sowohl im autonomen als auch im manuellen Modus. Wenn die Böden zu stark frequentierten Zeiten gereinigt werden müssen, arbeitet Marvin im manuellen Modus. In ruhigeren Zeiten bewegt er sich autonom im Robotermodus. «Marvin ist so flexibel. Ich habe ihm die Reinigungsrouten für viele Bereiche der Schule beigebracht. Er reinigt diese autonom. Aber wenn viel los ist und die Böden gereinigt werden müssen, nehme ich ihn im manuellen Modus mit und wir machen das gemeinsam», sagt Annika Heikkala.

Marjo Rauma, die Leiterin des Reinigungsteams, spricht über weitere Vorteile des Einsatzes vom Roboter an der Linnakangas-Schule. Zum Beispiel über die Zufriedenheit ihres Teams am Arbeitsplatz. Von einer intelligenten Arbeitsaufteilung profitieren alle, das hat sie mit eigenen Augen gesehen. Sie erklärt: «Die Maschine hilft bei den eintönigeren Aufgaben wie der Reinigung der Böden, während mein Team sich auf die kritischen Aufgaben wie Oberflächen, Bäder und Kontaktpunkte konzentriert. Meine Kollegen und Kolleginnen setzen Marvin als verlässlichen Partner ein, wo und wann sie wollen.» Annika Heikkala entgegnet, dass der Roboter, trotz seiner Spitzentechnologie, einfach zu bedienen sei. Dies ermögliche dem gesamten Team mit ihm zu arbeiten.

In der Schule interessieren sich aber noch andere Leute für den Roboter: die Schülerinnen und Schüler! Frau Rauma schmunzelt und entgegnet, dass die Kinder die Reinigung ihrer Schule auf einmal viel bewusster wahrnehmen, wenn sie ihn in Aktion sehen. «Wenn sie Marvin erblicken, zeigen sie auf ihn, unterhalten sich und sind ganz aufgeregt. Das finde ich grossartig und ich denke, dass die Anerkennung für die Reinigungskräfte damit gestiegen ist, was etwas Gutes ist», sagt sie lächelnd.

 

Kundenstimmen

«Dank Marvin, oder Martti, wie ich ihn nenne, werden die Turnhallen jetzt täglich gereinigt. Aus den Beschwerden der Vergangenheit ist Lob geworden. Ich freue mich wirklich, dass wir mit meinem Kumpel Martti dieses Leistungsniveau bieten können.»

Annika Heikkala, Reinigungskraft der Gemeinde Kempele

«Marvin gehört zu unserem Team! Er arbeitet mit unserem wunderbaren Reinigungspersonal zusammen, was für bessere Standards, Produktivität, Zufriedenheit und Anerkennung der Reinigung an der Schule sorgt. Als wir die Reinigungsaufgaben übernommen haben, mussten wir uns überlegen, wie wir die Reinigung verbessern, ohne mehr Personal einzustellen oder die Stunden zu erhöhen. Mit dem Roboter haben wir genau das erreicht. Wir können uns unsere Arbeit ohne Marvin gar nicht mehr vorstellen.»

Marjo Rauma, Leiterin Reinigung und Catering der Gemeinde Kempele

 


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